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Geographische Lage:
Süd America Patagonia kartePatagonien bildet den gesamten südlichen Zipfel des amerikanischen Kontinents, wobei es sich vom Atlantik bis zum Pazifik, sowohl über Argentinien wie auch Chile erstreckt, dazwischen liegen die Anden.


Warum Patagonien?

Patagonien ist eine der wildesten und vom Menschen noch unberührtesten Regionen der Welt. Eine Kombination von endloser gelber Steppenlandschaft, atemberaubenden Bergkulissen, darunter die weltberühmten und berüchtigten Cerro Fitz Roy und Cerro Torre, Bergkolosse wie der San Lorenzo oder das Paine-Massiv, von unzähligen sich aus dem patagonischen Inlandeis heraus wälzenden Gletschern, von riesigen den Anden vorgelagerten Seen in allen Grün- und Blautönen, einer ganz eigenen Tierwelt und letztendlich von unendlich einsam gelegenen immensen Schaffarmen (estancias). Die intensiven Farben, die kristallene Klarheit der Luft, die unendlichen Entfernungen, die noch "wirkliche" Natur und natürlich auch der patagonische Wind hinterlassen bei jedem Besucher ein starkes Gefühl des "hier muß ich wieder herkommen"... und uns, die eigentlichen Patagonien - Bewohner, fesselt es jeden Tag auf´s neue ..
Diese Vielfältigkeit möchten wir Ihnen näher bringen und Ihnen dabei ermöglichen, Natur so zu erleben wie es nur noch ganz selten auf unserem Planeten möglich ist.



Etwas Geschichte - Über die Ureinwohner

Die Existenz des Menschen ist in Amerika und Patagonien, im Gegensatz zu anderen Kontinenten der Erde, relativ neu. Erste Beweise über Ureinwohner wurden an der Magellan-Straße, an den Küsten Feuerlands und dem äußersten Süden des Kontinents gefunden. Diese rühren von vor 10000 Jahren v. C. her, wobei es hauptsächlich zwei verschiedene Gruppen gab: die Alacalufes und Yamanes, beides Indianerstämme, die vom Fischfang lebten, die Onas auf Feuerland und die Tehuelches oder Patagones auf dem Festland, die von der Jagd lebten.
Da alle Stämme Nomaden waren, wurden in Patagonien nie Überreste von Siedlungen oder irgendwelcher Schriftarten gefunden, dagegen existieren überall Höhlenmalereien . Sowohl die Teheulches im Süden wie auch die Puelches im Zentrum Patagoniens waren robuste und große Menschen. Zur Nahrungsbeschaffung jagten sie die einheimischen Guanacos und Ñandús (etwas kleinere Vogelstrauße) und sammelten wilde Beeren und Früchte. Sie besaßen keine Hütten, sondern lebten nur hinter einem Windschutz aus Guanaco-Leder.
Erst im 7. Jahrhundert wurde das Pferd vom weißen Menschen eingeführt und somit hat auch der Indianer angefangen, es für die Jagd und als Nahrungsmittel zu nutzen. Im Norden Patagoniens lebte ein Stamm, der Pehuenche, von etwas verschiedenenmapuche handcraft silver ornaments Argentina Eigenschaften. Es handelte sich hier um schlankere und kleinere Menschen, deren Lebensweise fortgeschrittener war. Sie stellten mit den Araukarien-Kernen eine Art Brot her, gebrauchten Schneeschuhe zur Fortbewegung, und flochten Korbwaren.
Gegen Ende des 7. Jahrhunderts begann ein starkes Vordringen der Mapuche-Indianer von Chile in Richtung Osten, was eine friedliche aber endgültige Verschmelzung beider Kulturen in Nordpatagonien hervorrief. Sie waren fortgeschrittener, hatten großen Mut und Widerstand gegen die spanische Invasion vom Pazifik her gezeigt, stellten gute Waren aus Keramik und Silber her, besaßen außerdem eine überaus reiche Sprache.
Im Jahre 1879 endete die Herrschaft der Indianer in Ostpatagonien, als der weiße Mensch unter General Roca die Wüste endgültig eroberte. .



Geographische Lage:

Patagonien erstreckt sich über den gesamten südlichen Zipfel des Amerikanischen Kontinents, bzw. über große Flächen Chiles und Argentiniens. Innerhalb dieses riesigen Gebiets kann man mindestens fünf stark voneinander differenzierte Öko-Regionen vorfinden:

1- Im Norden die Buschsteppe: auf sehr sandigem und trockenem Boden.

2- Die Patagonische Steilküste am Atlantik mit über 3000 km Länge, vorgelagert der sehr flache Meeresplattform, über die zwei Wasserströmungen fließen, eine warme aus Brasilien, die sich mit der kalten aus dem Süden trifft und somit ideale Voraussetzungen für eine extrem reiche Tierwelt schafft.

3- Die weiten patagonischen Wälder hauptsächlich aus Südbuchen, teilweise auch Zypressen und anderen, nur hier vorzufindenden Arten, bestehend. Sie überziehen von Norden bis Süden beide Flanken der Anden. Es sind feuchte und kühle Wälder, auf der chilenischen Seite besonders üppig und hoch.

4- Die Anden selber mit ihren bis etwas über 4000 m Höhe im Norden, in Richtung Süden niedriger, aber dafür sehr beeindruckende Formen, viele Gipfel vom ewigen Eis bedeckt.

5- Die Patagonische Steppe die etwa zwei Drittel der Region ausmacht und größtenteils die weiten Hochebenen und Tafelberge bedeckt. Es ist die wohl typischste Öko-Region Patagoniens.Dank dieser Vielfalt an Landschaften hat sich hier ein enormer Reichtum an Tier- und Pflanzenwelt entwickelt, teilweise nur hier aufzufindende Arten, sonst stark der Umgebung angepaßt.

Valdivian rain forest Patagonia
Patagonia steppe land Argentina
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Das Klima:

Patagonia continental ice cap Argentina Das klima ist kalt bis mild, mit klar abgegrenzten Jahreszeiten und großen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter. Es herrschen hier konstante und oft sehr starke Westwinde vor, was dazu führt, daß sich die vom Pazifik vorschiebende Feuchtigkeit größtenteils in den Anden und westlich davon ablagert, wobei der Osten nur noch maximal 200 mm Regen im Jahr erhält und dadurch extrem trocken ist.
Ein ganz besonderes Phänomen sind die immensen Eismassen des nördlichen und südlichen Kontinentaleises längs der Anden. Daraus schiebt sich eine Unmenge an Gletschern hervor und münden in den riesigen, den Bergen vorgelagerten Seen im Osten, oder aber sie fließen in einen der unzähligen Fjorde Chiles im Westen. Es stellt eine unvergleichliche Attraktion für den Touristen aus aller Welt dar .




sheep breeding farms, argentinaDie Wirtschaft :

Die Wirtschaft stützt sich in Patagonien heute hauptsächlich auf den Tourismus, wobei aber auch die Ölgewinnung eine wichtige Rolle bei den Einnahmen der Südprovinzen spielt. Letzthin erholt sich sogar wieder die Schafzucht auf den patagonischen Estancias (die größten des Landes), was sicherlich durch die besseren Preise, die heute wieder für die Wolle erzielt werden, hervorgerufen wird.




Übliche Zahlungsmittel:

es ist immer von Vorteil, bei Ankunft in Santiago oder Buenos Aires Bargeld zu wechseln und somit Pesos bei sich hat. Allerdings kommt man auch gut mit allen bekannten Kreditkarten durch, außer in den kleineren und abgelegeneren Orten.
In Chile wird der Gast sogar gebeten, in Dollar (Scheine) zu bezahlen, da er nur so von der MwSt befreit werden darf. Von Reiseschecks ist wegen den hohen Kosten beim Wechsel abzuraten.




Besondere Anforderungen:
wenn Sie in Argentinien oder Patagonien reisen möchten, ist es ratsam, folgende Elemente mit im Gepäck dabei zu haben:

Leichte Kleidung gegen Regen und Wind
gute Sonnenbrillen und -schutz
Hut, in den Bergen warme Mütze
Handschuhe
Einen Tagesrucksack für die Wanderungen und sonstigen Ausflüge
Ersatzbatterien für Foto- und Filmapparat, Filme
Ein gutes Fernglas zur Tierbeobachtung, leichte
Feste und bequeme Schuhe, warme Kleidung für die Berge.


Note:
Wenn auch die Wanderungen und Reitausflüge für jedes Niveau konzipiert sind, ist es doch ratsam, körperlich fit zu sein, denn nur so kann man die Aktivitäten vollständig genießen. Während der Autoreisen sollte man genügend Verständnis für die herrschenden Gegebenheiten in Patagonien und auf diesen langen Strecken durch die Einsamkeit aufbringen, und ggfs. sich auch in der Gruppe hilfsbereit und tolerant zeigen.

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